Mehr Sicherheit für Skitourengeher in Salzburg

3.3.2010: In der Vergangenheit kam es in Salzburg wiederholt zu schweren Unfällen mit Skitourengehern. Vor allem die Abfahrt in der Nacht wird zum riskanten Sportvergnügen. Ein nächtlicher Zusammenstoß eines Skifahrers mit einer Pistenraupe endete tödlich.

Der Salzburger Tourismusreferent Wilfried Haslauer will schwere Unfälle zwischen Skitourengehern und Pistenraupen in Zukunft verhindern. Er sieht die Lösung in einem  “Miteinander statt Gegeneinander” und lud Vertreter aus Tourismus und Seilbahnwirtschaft zum Dialog.

Bedarf an nächtlichen Skitouren soll gedeckt werden

Die Seilbahnunternehmen sollen sich zuukünftig freiwillig darüber abstimmen, um zeitlich befristet bestimmte Pisten auch in der Nacht für Skitourengeher freizugeben. An jedem Wochentag soll das in einem anderen Skigebiet möglich sein. So könne der Bedarf gedeckt werden.

Um für Skifahrer dahin gehend klare Regeln anbieten zu können soll gleichzeitig geprüft werden, ob das Sicherheitspolizeigesetz dahingehend geändert werden kann, dass jene Gebiete, in denen es ortspolizeiliche Verordnungen gibt, nicht befahren werden dürfen. Dadurch wäre auch eine Handhabe für die Polizei gegeben.

Außerdem soll in Zusammenarbeit mit dem Alpenverein die Aufklärung der Skitourengeher verbessert werden. Informationen über Angebote, Verbote und Gefahren seien dahin gehend besonders wichtig.

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